100 Jahre Keppler Gymnasium in Tübingen - Mitglieder des ITK-Netzwerks sorgen für schnelle Datenleitung
Seit dem 11. Mai 2010 gehen die Schüler des Kepler-Gymnasiums über einen High-Speed-Internetanschluss ins Internet.
Mit einer Übertragungsrate von bis zu 1 Gbit pro Sekunde können die fast 1.100 Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums ab sofort in ihren beiden Computer-Kabinetten surfen – ein absoluter Geschwindigkeitsrekord auf der Datenautobahn. Damit ist die neue Glasfaserleitung rund 500-mal schneller als der bisherige DSL-Anschluss mit einer Übertragungsrate von 2 Mbit pro Sekunde, der der Schule in den letzten Jahren zur Verfügung stand.
Möglich machen dieses kommunale Zukunftsprojekt drei starke Kooperationspartner aus Verwaltung und Telekommunikation:
- Die Universitätsstadt Tübingen, die mit der Anbindung des Medienzentrums in der Mensa Uhlandstraße die Basis für den neuen Netzanschluss der Schule geschaffen hat.
- Die Stadtwerke Tübingen, die mit ihrer Abteilung TüNet/Telekommunikation die finale Installation der Leitungen im Schulgebäude und die Belegung eines Glasfaserstrangs finanzieren.
- Die Dr.-Ing. Nepustil & Co. GmbH, die die kompletten Kosten für den Traffic, also für das Datenverkehrsaufkommen, das beim Surfen entsteht, trägt.
„Für Tübingen als bedeutende Universitätsstadt bietet eine schnelle Anbindung ans Internet einen entscheidenden Vorteil zur Zukunftsentwicklung.
Die direkte Verfügbarkeit von Informationen und weltweite Vernetzung von Menschen und Medien ist für Lernende – egal ob Schüler oder Studenten – in der heutigen Zeit der Bildungskrise wichtiger denn je. Schauen wir in die Zukunft, wird schnell klar, dass für eine Stadt und ihre Wirtschaft nur mit gut ausgebildeten jungen Menschen ein Wachstum möglich ist“, so Marcus Müller, Sachgebietsleitung Technik.